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Totengedenken in Maria Enzersdorf – Erinnerung als Verpflichtung für die Zukunft

vor 1 Tag
2 Min. Lesezeit

Traditionelle Gedenkfeier am Allerheiligentag beim Kriegerdenkmal im Bergschenhoekpark

Am Sonntag, dem 1. November 2026, fand beim Kriegerdenkmal im Bergschenhoekpark in Maria Enzersdorf das traditionelle Totengedenken statt. In würdigem Rahmen wurde der Opfer der beiden Weltkriege, der Opfer von Krieg und Gewalt sowie der verstorbenen Maria Enzersdorferinnen und Maria Enzersdorfer gedacht.

Die Gedenkfeier ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des örtlichen Veranstaltungskalenders und Ausdruck einer lebendigen Erinnerungskultur in unserer Gemeinde.

Ein sichtbares Zeichen des Erinnerns

Das Kriegerdenkmal im Bergschenhoekpark erinnert an ein dunkles Kapitel unserer Geschichte. Es steht stellvertretend für unzählige menschliche Schicksale, für Leid, Verlust und die Folgen von Krieg und Gewalt.

Mit der traditionellen Kranzniederlegung setzten die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde und der örtlichen Gemeinschaft auch heuer ein sichtbares Zeichen des Respekts und der Verbundenheit mit den Verstorbenen.

Die niedergelegten Kränze sind dabei nicht nur Symbole der Trauer. Sie stehen auch für das Versprechen, die Erinnerung an die Vergangenheit wachzuhalten und die Lehren der Geschichte an kommende Generationen weiterzugeben.

Frieden und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeit

Mehr als acht Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist die persönliche Erinnerung an diese Zeit zunehmend auf historische Überlieferungen und das bewusste Gedenken angewiesen.

Gerade deshalb kommt Veranstaltungen wie dem Maria Enzersdorfer Totengedenken besondere Bedeutung zu.

Die Geschichte Europas zeigt uns, wie rasch Frieden, Freiheit und demokratische Grundwerte verloren gehen können. Die aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen in verschiedenen Teilen der Welt führen uns erneut vor Augen, dass ein friedliches Zusammenleben keineswegs selbstverständlich ist.

Erinnerung bedeutet daher nicht nur den Blick zurück, sondern immer auch die Verpflichtung, für Menschlichkeit, Toleranz, Demokratie und Frieden einzutreten.

Gemeinsames Gedenken verbindet unsere Gemeinde

Für die parteiunabhängigen AKTIVEN ist das jährliche Totengedenken ein wichtiger Ausdruck der Verbundenheit mit der Geschichte unseres Ortes.

Über politische Unterschiede hinweg stehen bei dieser Feier das gemeinsame Erinnern, die Achtung vor den Verstorbenen und das Bewusstsein für unsere gesellschaftliche Verantwortung im Vordergrund.

Eine lebendige Gemeinde zeichnet sich nicht ausschließlich durch ihre Entwicklung und Zukunftsprojekte aus. Sie bewahrt auch ihre Geschichte, achtet die Leistungen und Schicksale vergangener Generationen und vermittelt diese Werte an ihre Jugend.

Gerade das gemeinsame Gedenken stärkt den Zusammenhalt und erinnert daran, dass Frieden und ein respektvolles Miteinander im Kleinen beginnen – in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, in unserer Gemeinde und in unserem täglichen Handeln.

Wir parteiunabhängigen AKTIVEN danken allen, die diese würdige Tradition des Totengedenkens aufrechterhalten und damit einen wertvollen Beitrag zur Erinnerungskultur in Maria Enzersdorf leisten.

Den Verstorbenen ein ehrendes Andenken. Ihr Schicksal bleibt uns Mahnung und Verpflichtung zugleich.

Ihre parteiunabhängigen AKTIVEN


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