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Unsere Geschichte

1989 Erika Orgler startet erfolgreich einen Initiativantrag an den Gemeinderat gegen eine durchgehende Straße aus dem Brunner Industriegebiet, heute Stierwiesen-Siedlung. Daraufhin formiert sich die unabhängige Bürgerliste AKTIVE SÜDSTÄDTER – AKTIVE ENZERSDORFER  für die Gemeinderatswahl 1990.

Wir AKTIVE ziehen mit 3 Mandataren in den Gemeinderat ein.

AKTIVE  Gemeinderäte der ersten Stunde:  Mag. Erika Orgler, Stefan Zach, Anneliese Mlynek.

Wir AKTIVE halten unsere Sprechstunden vor dem A & O und stehen jede Woche bei Wind und Wetter  in der Südstadt bzw. dem damaligen BILLA  auf der Hauptstraße (heute Mehrfirmengeschäft). Bei der Renovierung des Hunyadi-Schlosses schlagen wir AKTIVE die Nutzung des Schlosses als Gemeindeamt vor. In den Jahren 1993 – 1997 beherrscht das Thema „Ortszentrum“ den Gemeinderat.

Ab der Gemeinderatswahl 1995 sind wir mit 7 AKTIVEn im Gemeinderat vertreten.

Der „Erlebnispark Südstadt“ (beim Stadion) wird dank unserer AKTIVitäten fallen gelassen. Im Sicherheitsausschuss mehrheitlich beschlossene Maßnahmen zur Hebung der öffentlichen Sicherheit werden im Gemeinderat abgelehnt. Erika Orgler legt daher den Vorsitz dieses Ausschusses zurück.

Andreas Stöhr ruft als Vorsitzender des Jugendausschusses das Ferienspiel ins Leben. AKTIVE-Aktion Nr.1: Erstmals große Südstadt-Begehung. Wir AKTIVE laden zum Thema „Ortszentrum“ in ein Bürgerforum im Altort und in der Südstadt zur Veranstaltung „Unsere Südstadt“. Pläne einer Erlebniswelt im Bereich der SCS geistern herum und beunruhigen die Bevölkerung. AKTIVE-Aktion Nr.2: Erstmals große Altort-Begehung. Die AKTIVEn veranstalten einen Diskussionsabend bezüglich EKZ. 1500 MitbürgerInnen protestieren und der Gemeinderat beschließt, vor einer allfälligen Umwidmung eine Volksbefragung durchzuführen. Fragen wie „Fernheizwerk statt Eislaufplatz?“ und „SCS-Ausfahrt in die Südstadt“ tauchen auf. Vor allem aber gibt es Erdeinbrüche auf der Marienhöhe. Wir unterstützen die betroffenen Liegenschaftseigentümerinnen und –eigentümer.

Gemeinderatswahl 2000:  8 AKTIVE im Gemeinderat!

Maria Enzersdorf bekommt eine neue Beleuchtung im gesamten Ortsgebiet. Kosten: 84 Millionen Schilling (+ Leasingkosten).

Bürgermeister Beck veranlasst, das Versteigerungsobjekt „Kielmansegg-Schlössl“ um 26 Millionen Schilling zu erwerben.

Wir AKTIVE wollen Ihre Meinung wissen! Große Fragebogenaktion über Soziales, öffentliche Einrichtungen, Verkehr, Infrastruktur, Sonstiges. 987 Mitbürgerinnen und Mitbürger geben eine Meinung ab, 90% davon sogar namentlich. Ein wichtiger Beitrag zur direkten Demokratie!

Wir AKTIVE stellen einen Initiativantrag auf Volksbefragung bezüglich des geplanten Gemeindeamtes. Die Planungsarbeiten werden gestoppt. Eine weitere Unterschriftenaktion wird von uns AKTIVEn  für das „neue Gemeindeamt“ gestartet.

2005 Viel beachtete AKTIVE-Plakat-Serie für die Gemeinderatswahl im März: „Respekt vor …  AKTIV für …“ Das erfreuliche Wahlergebnis: 10 Mandate!

Die Marienhöhe wird nach langem Hin und Her endlich verfüllt und im Jahr 2008 die  abgeschlossen. Die Hauptschule in Maria Enzersdorf wird nach der 50-Jahr-Feier geschlossen. Wir AKTIVE konnten es nicht verhindern. Bgm. Beck tritt aufgrund von Unstimmigkeiten wegen der Klostermauer der Franziskaner zurück! Frau Gf. GR Edeltraud Obner wird einstimmig zur Bürgermeisterin gewählt. Die Baukosten für das neue Rathaus sind um 60% höher als beschlossen und betragen stattliche 2,7 Mio. Euro – die Gesamtkosten des Projekts inkl. Leasingaufwand 6,7 Mio. Euro! Das Projekt Neubau des EKZ Südstadt ist geplant. 83% der Mitbürgerinnen und Mitbürger sprechen sich bei einer Volksbefragung für das vorgestellte Projekt aus. Die Gemeinde kauft die freien Grün-Flächen der AUSTRIA AG in der Südstadt.

Von 2009 bis 2011 entsteht ein neues Kinderbetreuungszentrum. Eine Einbruchswelle rollt über den Osten Österreichs hinweg. Wir AKTIVE erreichen die zusätzliche Überwachung  durch einen Sicherheitsdienst.

Steigerung bei der Gemeinderatswahl im März 2010: von 10 auf 11 Mandate. Im Juli planen ÖVP+SPÖ+Grüne (!) einen Waldhochseilgarten am Liechtenstein. Wir AKTIVE starten daraufhin eine Unterschriftenaktion zur Abhaltung einer Volksbefragung. 1340 Unterschriften werden gesammelt. Im Dezember ist das Projekt vom Tisch. Anrainer starten eine Unterschriftenaktion gegen das Projekt Verlegung des Wertstoffsammelzentrum in die Südstadt, wir AKTIVE schließen uns an. Aufgrund des AKTIVEN Lösungsvorschlages wird das Wertstoffsammelzentrum an die Ecke Grenzgasse/Alter Wiener Weg verlegt.  Im September 2011: Erstmals organisieren AKTIVE  die Radrettung in Maria Enzersdorf. AKTIV-AKTUELL 134 (Oktober 2011) erscheint erstmals im neuen Design des bekannten Maria Enzersdorfer Grafikers Günter Gregoritsch.

Erika Orgler übergibt den Vorsitz an Andreas Stöhr.

Bauernmarkt – geplante Standgebühren sorgen für Unsicherheit. Der Wochenmarkt wird durch AKTIVEs Mitwirken gesichert. Ein Spendenaufruf soll die Beleuchtung unserer Burg Liechtenstein weiterhin ermöglichen. Die Nestroy Festspiele auf Burg Liechtenstein unter Intendanz von Elfriede Ott und Goran David enden nach 30 Jahren. Spannungen in der Orts-ÖVP: Zwei Gemeinderäte (Prokop, Schaller) verlassen die Partei, bleiben aber als Unabhängige im Gemeinderat. Mit 11 Mandataren herrscht nunmehr Gleichstand zwischen AKTIVEN und ÖVP. Die Freiwillige Feuerwehr feiert ihr 140-Jahr-Jubiläum.

2013 EKZ Südstadt bleibt ein Problemfall. AKTIVE Erfolge im Prüfungsausschuss: ÖVP muss Geld an die Gemeinde zurückzahlen. Der praktische, jährlich produzierte AKTIVE-Taschenfahrplan enthält derzeit 1289 Abfahrtszeiten.

Ehrung von Erika Orgler mit der Goldenen Ehrenmedaille der Marktgemeinde Maria Enzersdorf am 25. April 2013 für langjährige Tätigkeit und Verdienste im Gemeinderat.

Am 25. Mai 2013 eröffnen wir unser Fraktionslokal. Edeltraud Obner tritt als ÖVP Bürgermeisterin zurück und Johann Zeiner wird neuer Bürgermeister. Im September finden Festveranstaltungen zum 50-jährigen Bestehen der Südstadt statt.

Das Hilfswerk schließt die Betreuungsstätte in St. Gabriel, obwohl wir AKTIVE wehement dagegen auftreten. 2014 gibt es erstmals Sommerspiele unter der Leitung von Dr. Gerald Szyszkowitz am Vorplatz des Hunyadischlosses. Im Juli starten wir AKTIVE eine Petition zur seit Jahren von den WLB versprochenen Sanierung der Badner Bahn Haltestelle Südstadt. Im Rahmen der Wirtschaftstour besucht Andreas Stöhr eine Vielzahl an KMU.

2015 Andreas Stöhr – zur Verantwortung bereit! Die Gemeinderatswahl beschert uns AKTIVEn 10 Mandate und wegen eines Zusammenarbeitsabkommens mit der ÖVP das Amt des 1. Vizebürgermeisters.

In beiden Ortsteilen werden Hundeauslaufzonen errichtet. Nachdem Bank Austria, Zielpunkt und Post im Ortsteil Südstadt und auch die Post auf der Hauptstraße geschlossen haben, eröffnet Herr Wolfgang Viktora eine Postpartnerstelle im Y-Haus und das Team friendly eine Postpartnerstelle in der Grenzgasse (beim Eingang zum Friedhof). Die Planung des neuen Südstadtzentrums schreitet voran. Der 2013 errichtete BILLA-Markt auf der Hauptstraße wird nach einigen Debatten aufgrund des Vorschlags von uns AKTIVEn nachbarschaftsfreundlich erweitert.  Die Idee der Vitalküche wird von Kindergarten-Eltern durchgesetzt, unterstützt von uns AKTIVEn.

Maria Enzersdorf begrüßt den Verein Hospiz, der in die leer stehenden Räume im 2. Stock des Hunyadischlosses einzieht. Das 20 Jahr-Vereinsjubiläum wird im Schloss Hunyadi gefeiert. Vizebürgermeister Andreas Stöhr hat sich besonders dafür eingesetzt, dass der Verein diese Räume bekommt. Die erste E-Tankstelle wird in Kombination mit dem E-CARREGIO-System auf dem Rathausparkplatz eröffnet. Wir AKTIVE drängen darauf, dass eine entsprechende E-Tankstellen-Infrastruktur errichtet wird. Im Rahmen der „Gesunden Gemeinde“ entwickelt das Schritte & Wege-Team (die AKTIVEn Heidi Soural, Bettina Sprosec und Anneliese Mlynek) den neuen Schritteweg am Liechtenstein. Nach 30 Jahren und ebenso langem Druck der AKTIVEn auf die Bürgermeisterpartei ist das Grundwassersanierungsprojekt „Putzerei Svrcek“ von Bgm. DI Zeiner endlich in Angriff genommen worden. Der an Maria Enzersdorf angrenzende Ökopark in Wiener Neudorf ist in Planung. Vizebürgermeister Andreas Stöhr und Anneliese Mlynek werden beim Vorstand der WLB vorstellig und übergeben Unterschriften von Maria EnzersdorferInnen, deren Geduld am Ende ist. Die erste und einzige Solar-E-Tankstelle mit Bürgerbeteiligung wird fertig und am EKZ-Parkplatz eröffnet. Wir AKTIVE schlagen Fahrrad-Abstellanlagen bei der Kirche in der Südstadt und beim Pfarrsaal vor, die von der Gemeinde finanziert und montiert werden. 4 x pro Jahr werden Naturführungen – meist am Liechtenstein – durchgeführt. Aufgrund der AKTIVEn Anregung wird  auf dem Parkplatz am Liechtenstein ein Öklo installiert.

2019 Die Minirenovierung der Badner Bahn-Station ist zwar gelungen (Treppenlift, Glaswände, neuer Kartenautomat, Kamerabeobachtung), aber die problemlose Barrierefreiheit ist damit nicht gegeben. Noch im Jahr 2019 soll ein Kabinenlift die Stufen ersetzen und ein Fußweg auf Wiener Neudorfer Gebiet soll bis auf Schienennieveau zugeführt werden. Die Geschäfte der Südstadt sind in Container umquartiert und die Fa.Handler Bau (neue Besitzerin) arbeitet flott am neuen EKZ. Die Naturfilteranlage der EVN wird in Betrieb genommen. Unsere Forderung nach weicherem Wasser , ist nun nach vielen Jahren in Erfüllung gegangen. Die beliebte Familienaktion am Rauchkogel wird letztmalig durchgeführt. Das erste EnzersDorfer Parkfest hat großen Zuspruch gefunden und soll die nächsten Jahre weiter geführt werden.

Im Rahmen unserer AKTIVEn-Vortagsreihe waren bei uns bis 2018 zu Gast: Rechnungshofpräsident i.R. Dr. Franz Fiedler, Volksanwältin Mag. Terezija Stoisits, ÖGB Präsident Erich Foglar, Presse-Kolummnistin Dr. Anneliese Rohrer, Pfarrer Pucher, Fernsehmoderator und Autor Tarek Leitner, Dr. Irmgard Griss,  Opernballlady Lotte Tobisch, den Verfassungsjuristen em.o.Prof. DDr. Heinz Mayer und die Journalistin Barbara Coudenhove-Kalergi.

 1989 – 2019 das sind 30 Jahre AKTIVE Geschichte! Wir können auf 30 Jahre gute Arbeit für Maria Enzersdorf blicken. Eine Arbeit, die durch das Vertrauen unserer Wählerinnen und Wähler legitimiert und gewürdigt ist. Wir danken Ihnen dafür!